Osterbräuche

Posted in: Allgemein, Deutschkurse, Infos, Kategorie, News- Feb 25, 2016 No Comments

Die österliche Zeit reicht vom Palmsonntag bis zum Sonntag nach Ostern. Neben den alten Osterbräuchen gibt es auch neuere zum Beispiel Ostermärkte, Eierbörsen für kunstvoll gestaltete Ostereier, österliche Auslagengestaltung, österlichen Tür- und Tischschmuck.

Am Gründonnerstag wird Grünes gegessen (Spinat, Kräutersuppe). An diesem Tag gelegte Eier gelten als glücksbringend und unheilabwehrend.

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Passionsspiele werden in den Kartagen unter anderem in Kärnten, Tirol und dem Burgenland veranstaltet. Als Passionsspiel werden christliche geistliche Dramen um das Leiden und Sterben Jesu von Nazareth bezeichnet. Sie sind oft als vielstündige oder mehrtägige Aufführungen unter Mitwirkung von zahlreichen Schauspielern angelegt. Die bekanntesten Passionsspiele finden seit dem 17. Jahrhundert in ununterbrochener Tradition in Oberammergau statt.

Allgemein verbreitet ist das Ratschen gehen. Wegen der festlichen Stimmung, die das Läuten von Kirchenglocken aus­drü­cken, müssen die Glocken während der Zeit zwischen dem Tode Christi und seiner Auf­erstehung schweigen. Man sagt dann, die Kirchenglocken „seien nach Rom geflogen“. Ihre Aufgaben (die Ankün­di­gung der Tageszeiten und der Ruf zu den Gottes­dien­sten) werden also von Gründonnerstag bis Karsamstag von hölzernen Klap­pern, von den Ratschen, übernommen.

P4050580Der Karfreitag (Feiertag für Evangelische) wird vielfach als Fasttag gehalten, um 15 Uhr wird auch in manchen öffentlichen Bereichen eine Gedenkminute an den Tod Christi gehalten.

In der Osternacht (auf Ostersonntag) findet die kirchliche Auferstehungsfeier statt, beginnend mit der Feuerweihe vor der Kirche. Häufig wird das Osterlicht auch nach Hause getragen.

In ganz Österreich gilt das Osterfeuer in der Osternacht als beliebter Brauch. Vor allem im Alpenraum gilt das Osterfeuer seit langer Zeit als fixer Bestandteil der Osternacht. An den Berghängen oder auch im Tal werden teils meterhohe Holzfeuer entzündet. Meist bestehen diese aus Gartenschnitt, und so manchem Christbaum, aber auch kunstvoll aufgestapelte Feuer sind zu beobachten. Die Feuer werden meist nach dem Besuch der Auferstehungsmesse bzw. nach der familiären Osterfeier in geselliger Runde entzündet.

Am Karsamstag und Ostersonntag werden in der Kirche Speisen (Schinken, Eier, österliches Backwerk) geweiht. Am bekanntesten sind die vom „Osterhasen gelegten“ gefärbten oder verzierten Ostereier, mit denen oft „gepeckt“ wird (mit dem eigenen Ei das des Gegners eindrücken). Kinder erhalten kleine Geschenke (Eier, Süßigkeiten), die meist „vom Osterhasen“ versteckt werden.

Der Osterhase ist im Brauchtum ein vorgestellter Hase, der zu Ostern Eier bemalt und im Garten versteckt. Die Ostereier werden am Morgen des Ostersonntags von den Kindern gesucht.

Am Ostermontag fanden früher oft Flurbegehungen („Emmausgehen“ in Niederösterreich und in der Steiermark) statt, heute oft Verwandtenbesuche, Ausflüge usw.

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Ostermärkte in Wien: